Kurztipp: Geklonte Systeme mit SUSE Manager verwalten

Es ist eine gängige Vorgehensweise, insbesondere bei der Bereitstellung von virtuellen Maschinen mit Vorlagen („Golden images„) zu arbeiten. Kürzlich hatte ich bei der Bereitstellung von neuen SLES-Systemen den Effekt, dass neu hinzugefügte Systeme alte Systeme in der Systemübersicht verdrängten. Im Template war der Verwaltungsagent bereits installiert.

Bei herkömmlich registrierten Systemen (via RHNSD und OSAD) genügt es, die folgenden Dateien zu löschen:

# rm /etc/sysconfig/rhn/{osad-auth.conf,systemid}

Auf Salt-Systemen muss die folgende Datei entfernt werden:

# rm /etc/salt/minion_id

Dieser Schritt reicht jedoch nicht aus, da bei der Installation eine eindeutige Installationskennung generiert wird. Auf Basis dieser wird die spätere Registrierung in SUSE Manager vorgenommen. Diese Kennung muss neu generiert werden:

# cat /etc/machine-id ; rm /etc/machine-id
1b2380c0a275609d1ce8144a5ad49b86
# systemd-machine-id-setup
# cat /etc/machine-id
5c1815d1c162814a2df2568b7de25a73

Bei SLES 11-Systemen existiert die eben erwähnte Datei nicht, hier helfen die folgenden beiden Kommandos weiter:

# rm /var/lib/dbus/machine-id
# dbus-uuidgen --ensure

Anschließend funktionierte die Registrierung neuer Maschinen problemlos.

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