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Embeddisierung, Teil 2.

In letzter Zeit habe ich immer mehr Probleme Platz auf meiner Externen für meine Daten zu finden – 1 Terrabyte ist eben doch nicht so viel. Auf meinem Storage-Server passt mit 1.8 TB doch ein wenig mehr, allerdings ist der nicht so wirklich transportabel. Also kam mir die Idee, den Storage-Server und die Externe in Form eines NAS zu vereinen.

Nach langem Googeln habe ich ein NAS entdeckt, mit welchem ich noch eine weitere Fliege mit einer Klappe schlage – ein QNAP TS-419P. Mit diesem NAS kann ich auch noch meinen Webserver ersetzen, da SQL und PHP/Apache integriert ist. Das wäre echt genial, da statt drei Geräten nur noch eins laufen müsste. Dank Scheduling würde sich das NAS sogar zu bestimmten Zeitpunkten anschalten oder liese sich über WOL anschalten. Festplatten können je nach Datenaufwand auch aus- und eingeschaltet werden. Wenn man darüber hinaus noch WDs benutzt, spart man nochmal Strom, da sich die Drehzahlen der HDDs nach Datenaufwand richten.

Als CPU kommt ein Marvell mit 1.2 Ghz zum Einsatz, als Arbeitsspeicher dienen 512 MB DDR2. Das sollte für FTP, Apache, SQL und Samba auf jeden Fall reichen.

Ansatzweise vergleichbares habe ich bisher nicht gefunden, werde allerdings nochmal in der nächsten c’t den Bericht über professionelle NAS-Systeme durchlesen.

Schade ist nur, dass das besagte NAS nur 4 Ports für Festplatten hat (also maximal 8 TB im RAID-0), ich habe hier allerdings 5x 1 TB Festplatten herumliegen. Das nächste Modell mit 5 Ports ist mir für ca. 650 Euro aber einfach viel zu teuer. Das oben genannte NAS schlägt mit ca. 460 Euro eindeutig schon genug zur Buche.

Weitere Details zum NAS finden sich hier.

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