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Kurztipp: Name eines Linux Eigenbau-Kernels anpassen

Gelegentlich ist es aufgrund eines Treiberproblems durchaus erforderlich, einen eigenen Kernel zu erstellen. Wer mehrere Kernel auf seinem System installiert hat, hat oftmals das Problem, den Überblick zu bewahren.

Für solche „Eigenbau“-Kernel kann man durch Anpassen einer Variablen in der Kernel-Konfigurationsdatei „.config“ ein eigenes „Anhängsel“ definieren.

Beispiel – ein Linux-Kernel „2.6.35.13“ kann vor der Übersetzung mithilfe der folgenden Zeile in der Konfigurationsdatei „.config“ ganz einfach als „2.6.35.13-foobar“ definiert werden:

# grep LOCALVERSION /usr/src/linux/.config
CONFIG_LOCALVERSION="-foobar"

# make; make modules_install
# cp arch/x86/boot/bzImage /boot/vmlinuz
# cp System.map /boot
# reboot

...

# uname -r
2.6.35.13-foobar

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