Storage-Server: ZFS, LVM oder SW-RAID?

Die Frage habe ich mir heute oft gestellt, was benutze ich in meinem Storage-Server letztendlich? LVM oder SW-RAID?

Nun, ich hab mal die beiden Möglichkeiten verglichen, was Datensicherheit und -menge anbelangt:

ZFS:

  • – hohe Datensicherheit (RAID-Z)
  • – ausgefeiltes System und ausgefeilte Sicherheit
  • – akzeptable Nutzdatenspanne (bei 5x 1TB etwa 4 TB)
  • – nicht flexibel
  • – Zurzeit (produktiv!) nur unter (Free-)BSD und Solaris nutzbar

LVM:

  • – mehr Speicherplatz zur Nutzung frei (bei 5x 1TB: 5TB)
  • – keine Datensicherheit, fällt eine HDD aus, wars das mit den Daten
  • – schnell erweiter-/administrierbar

Software-RAID:

  • – CPU-lastig
  • – verschiedene Möglichkeiten (RAID0,1,5,6,..)
  • – hohe bis sehr hohe Datensicherheit bei RAID5/6
  • – weniger Speicherplatz zur Nutzung frei (bei 5x 1TB und RAID-5: 4 TB)
  • – schnell erweiter-/administrierbar
  • – im Fehlerfall rekonstruierbar

Für mich ist damit klar, ich werde ein SW-RAID5 aufsetzen. Die CPU dürfte damit zurecht kommen, schließlich ist das das einzige, was der Server tut: Daten bereitstellen (FTP/NFS).

Schade ist ,dass ZFS nicht flexibel ist, sonst würde ich das nutzen (RAID-Z). Ich müsste von Anfang an alle 5 HDDs haben, um einen Pool daraufbasierend aufbauen zu können, oder eben, bei jeder neuen HDD den Pool neu aufbauen. Das ist nervig, weil ich dann irgendwo 1,2,3 TB hinschieben können müsste, und das kann ich nicht! Zwar könnte ich auch immer warten, bis ich 2 HDDs habe, einen Pool daraus bauen und diesen dann mit dem anderen mergen, aber das ist alles nicht das Wahre. Und letztendlich bin ich mit dem Umgang mit BSD noch sehr unerfahren, während ich bei Linux jahrelanges Knowledge aufweisen kann.

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