Autokauf, die Zweite: Audi A3 8V, Golf VII, Seat Leon 5F, Skoda Octavia 5E?

In diesem Blog-Artikel geht es ausnahmsweise mal um etwas gänzlich anderes. Es geht hier nicht um Linux, VMware oder Android – sondern um Autos.

Alle technik-affinen Abonennten, die sich nicht für Autos interessieren, können die folgenden Absätze also getrost ignorieren. Heute gibt es leider keine Vitamine I und T, sorry! 😛

5 Jahre – Alfa’sche Halbwertszeit?

MiTo 1.4 16V MPI

MiTo 1.4 16V MPI

Die Hauptmotivation, aus der dieser Artikel entstanden ist, ist ein Autokauf, den ich die letzten 6 Monate sehr sorgfältig bedacht habe (zumindest hoffe ich das). Ich war auf der Suche nach einen Ersatz für meinen Alfa Romeo MiTo. Vor rund 5 Jahren ersetzte dieser meinen altersschwachen VW Golf II C.

In den letzten zwei Jahren verflog die anfängliche Freude am Nachfolge-PKW jedoch recht stark, was vermutlich im Wesentlichen zwei Faktoren geschuldet war:

  • unspektakuläre Motorisierung – für einen Fahranfänger (der ich damals war) ist ein Benziner mit 1,4 Liter Hubraum, 78 PS und 120 nm Drehmoment sicherlich ausreichend. Spätestens nach ein paar Jahren ist das aber eher frustrierend und nicht mehr ausreichend. Überholmanöver auf deutschen Autobahnen sind mit dieser Motorisierung schwer bis unmöglich.
  • hohe Wartungskosten – die jährlichen Inspektionen von Alfa Romeo erscheinen mir signifikant teurer als bei anderen Automarken. Direkt vergleichen kann ich das allerdings nur mit Wartungskosten der Automarken Volkswagen, Škoda und Seat da diese in meinem Bekannten- und Freundeskreis stark verbreitet sind.
VW Golf II C

VW Golf II C

Mein damaliger Kauf entstand aus einer Not. Mein alter VW Golf II C erlitt diverse Schäden und war irreparabel – zumindest wenn man den damaligen Zeitwert in Relation zum Reparaturpreis gesehen hat. Ich erinnere mich da insbesondere schmunzelnd an einen Defekt der Einspritzanlage, der dazu führte, dass der Wagen bei 100 km/h auf der Landstraße gerne mal „absoff„. 🙂

Nachdem ich damals Recherchen zum Kia Rio, Ford Fiesta und Fiat Grande Punto betrieben habe, entschied ich mich für den kleinen Italiener in Sportoptik. Die Gründe waren technischer und optischer Natur –  in zahlreichen Testberichten gewann der MiTo gegenüber den genannten Alternativen. Damals kam der kleine Südländer abzüglich Sonderrabattierungen und Abwrackprämie auf einen Anschaffungspreis von knapp 11.000 €. Rückblickend kann ich nicht sagen, dass das Angebot kein gutes Preis-/Leistungsverhältnis darstellte. Meine Präferenz war damals übrigens ein VW Golf IV 1.6 – doch zu dieser Zeit war insbesondere der Golf als Gebrauchtwagen aufgrund der Abwrackprämie schwer zu bekommen und unverhältnismäßig teuer. Letztendlich wäre der Golf gegenüber dem MiTo lediglich knapp 2.750 € billiger gewesen – für ein ca. 7 Jahre altes Auto erschien mir das zu teuer.

Alfa Romeo MiTo

Alfa Romeo MiTo

Also fiel die Wahl letztendlich auf den Kleinwagen von Alfa Romeo. Die anfängliche Euphorie erlitt jedoch mit den regelmäßig anstehenden (hohen) Inspektionskosten und zahlreichen Reparaturen einen emotionalen Seitenhieb. Darüber hinaus lässt die Verarbeitungsqualität an einigen Stellen zu Wünschen übrig – insbesondere die Türverkleidung ist minderwertig. Bei mittlerer bis hoher Lautstärke der Soundanlage sind laute Knarzgeräusche wahrzunehmen – übt man Druck auf die entsprechenden Stellen der Türverkleidung aus, verstummen die Störgeräusche. Leider ließ mich der temperamentvolle Italiener auch zahlreiche Male im Regen stehen und ich musste mehrfach Gebrauch von meiner ADAC-Mitgliedschaft machen.

Kurzum: ein neues Auto musste her – und diesmal ein mittel- bist langfristig adäquateres als beim letzten Autokauf.

Neues aus der VW-Entwicklung: modularer Querbaukasten

Genau hier kommt mir eine technische Errungenschaft der Wolfsburger sehr entgegen – der 2012 vorgestellte „modulare Querbaukasten“ (MQB). Mithilfe dieses neuen Plattformkonzepts ist VW in der Lage die Fahrzeug-Produktion zu vereinheitlichen und das Gesamtgewicht der neuesten Fahrzeug-Generation noch weiter zu senken. Motoren sind im Vergleich zum vorherigen Plattform-Design bis zu 20 kg leichter. Darüber hinaus erlaubt das modulare Konzept neue alternative Antriebsmotoren, zu welchen beispielsweise auch Elektro-, Erdgas und Hybridmotoren zählen. Andere positive Nebeneffekte sind:

  • mehr Platz im Innenraum
  • Senkung des Gesamtgewichts durch gewichtsoptimierte Bauteile
  • Überarbeiteter Insassenschutz
  • Standardisierung der Bauteile, kostengünstigere Fahrzeuge

Auf Basis des MQBs sind derzeit folgende Fahrzeuge erhältlich:

  • Audi A3 / S3 8V
  • Golf VII / Golf Sportsvan
  • Seat Leon 5F
  • Škoda Octavia III

Schön und gut, aber was hat das jetzt mit dem Autokauf zu tun?

Ganz einfach: nach meinem Ausflug in das italienische Fahrzeuglager hatte ich „Heimweh„. Ich bin zwischenzeitlich mit dem ein oder anderen Fahrzeug aus dem VW-Portfolio (mit)gefahren (Audi A4, Škoda Octavia, VW Passat) und habe Gefallen an einem solchen Fahrzeug gefunden. Für mich war von vornerein klar, dass es ein Fahrzeug aus der Volkswagen AG werden soll – ebenso denkbare Alternativen anderer Konzerne, wie beispielsweise den Mazda 3, habe ich damit schon vorab ausgeschlossen.

Anforderungen

Glücklicherweise hatte ich bei diesem Autokauf keinen Zeitdruck und konnte mir mehr Zeit nehmen, um wirklich wichtige Anforderungen zu definieren. Meine Ansprüche an das neue Fahrzeug waren:

  • Benzin-Motor mit mindestens 1,8 Liter Hubraum
  • Mindestens 130 PS
  • Vorzugsweise ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG, S-tronic)
  • möglichst niedriger Verbrauch, idealerweise kombiniert unterhalb 9,0l
  • ausreichend Platz auf der Hinterbank (beim MiTo war der Platz sehr beengt)
  • Soundanlage mit mindestens 6 Boxen und Subwoofer
  • hochwertige Verarbeitung, insbesondere bei den Türverkleidungen (um Knarzgeräusche aufgrund lauter Musik zu vermeiden)
  • Navigationssystem und Multimedia-System mit AUX– und USB-Anschlüssen

Zeit einen Blick auf die in Frage kommenden Vehikel zu werfen:

Audi A3 8V Sportback

Zuerst habe ich mir mit dem A3 Sportback den sportlichen Kompaktwagen der Ingolstädter angeschaut.

Mein Probefahrzeug hatte die folgenden Eckdaten:

  • 2.0 TDI Motor
  • 150 PS
  • 320 nm bei 1750 – 3000 Umdrehungen
  • Allradantrieb und 6-Gang S-tronic Schaltgetriebe
  • großes Soundpaket

Mit stolzen ~45.000 € Listenpreis war der A3 auch das teuerste Fahrzeug in meinem Test – als Jahreswagen liegt das Fahrzeug derzeit bei knapp 34.000 €.

Der A3 war das erste und einzige Fahrzeug mit Diesel-Motor, das ich getestet habe. Bei meiner jährlichen Laufleistung von 13.000 km rechnet sich ein Dieselaggregat jedoch nicht, wie spätere Kalkulationen ergeben haben.

+
sehr hochwertige Verarbeitung sehr hoher Anschaffungspreis
sehr ansprechendes Exterieur minimalistisches Interieur
Optionaler Allrad-Antrieb kleines ausfahrbares Display
wenig Platz auf den Rücksitzen

Der A3 ist ein sehr hochwertiges und optisch ansprechendes Fahrzeug – zumindest von außen. Mir gefällt jedoch der Innenraum nicht, was am minimalistischem Design und am ausfahrbarem Display liegt – dieses wirkt verspielt und ist für meinen Geschmack zu klein. Darüber hinaus hat man auf der Rückbank verhältnismäßig wenig Platz, was bei längeren Strecken ein Nachteil für die hinteren Insassen ist. Das Soundsystem hat einen satten, basslastigen Klang und braucht sich nicht verstecken – hier wurde nicht gespart. Das Entertainment-System verfügt über ein CD-Laufwerk, einen AUX-/USB-Anschluss und zwei SD-Kartenslots, die jeweils bis zu 32 GB SDHC-Speicherkarten unterstützen. Last but not least wäre da aber noch der Anschaffungspreis, der viel höher als bei den Alternativen ist. Damit scheidet der A3 aus mehreren Gründen aus.

Volkswagen Golf VII GTI

Der zweite in Frage kommende Wagen war der Golf. Prinzipiell wäre auch ein konventioneller Golf für mich interessant gewesen. Jedoch bietet VW diesen als Benziner lediglich mit maximal 1.4 Liter Hubraum an – und damit scheidet er leider aus. Der GTI verfügt hier über 2.0 Liter Hubraum mit wahlweise 220 oder 230 PS (GTI Performance).

+
sehr hochwertige Verarbeitung hoher Anschaffungspreis
sehr ansprechendes Exterieur kein „Vernunftsauto“
großzügies Display (bis zu 8″)
ausreichend Platz auf der Rückbank
beeindruckende Motorisierung, hoher Fahrspaß

Gegenüber dem A3 hat mir das ansprechendere Interieur und großzügigere Platzangebot sehr gefallen. Anstatt eines verspielten ausfahrbarem Displays gibt es beim Golf ein soldies Touchscreen-Display mit einer fast schon dekadenten Größe von bis zu 8 Zoll (Discover Pro). Das Design des Golfs gefällt mir sowohl von außen als auch von innen besser als beim A3. Mein Probefahrzeug verfügte über das große Soundsystem, das sich mit dem des A3 vergleichen lässt – auch hier ist kompromissloser, basslastiger Sound an der Tagesordnung. Auch hier gibt es ein CD-/DVD-Laufwerk, einen USB-/AUX-Anschluss und zwei SD-Kartenslots für insgesamt bis zu 64 GB Musikdaten.

Die Motorisierung könnte man mit einem Jubelgeräusch seiner Wahl zusammenfassen. Ich bin die 10 PS stärkere „Performance„-Variante des GTI gefahren und hatte sehr viel Spaß. Der Motor überzeugt mit direktem Ansprechverhalten und ordentlichem Drehmoment von 350 nm. Dank der Progressivlenkung und dem adaptivem Fahrwerk fährt sich der sportliche Wolfsburger äußerst gut – insbesondere auf kurvenreichen Strecken. Unterschiede des Performance zum 10 PS schwächeren GTI sind übrigens eine deutlich überarbeitete Bremsanlage und eine elektronische Differenzialsperre (XDS) vorne und hinten (die 220 PS-Version hat diese lediglich vorne). Wer ernsthaft über den GTI nachdenkt, sollte sich meiner Meinung nach für die 10 PS stärkere Version entscheiden – hier gibt es eine zusätzliche Portion Sport und Fahrspaß.

Aber all diese Innovation hat natürlich auch ihren Preis – und hier stellt sich eben die Frage, ob man das wirklich alles braucht. Ich fahre mehr Landstraßen als Autobahnen und letztere wenn auch eher tagsüber, was dazu führt, dass ich ein solches Auto ohnehin eher selten „ausfahren“ könnte. Der einzige, für mich spürbare, Benefit hinsichtlich des Motors wäre also die schnellere Beschleunigung von 0 auf 100. Gegenüber der spanischen Alternative ist der Golf ein gutes Stück teurer und somit lohnt sich der Aufpreis für mich nicht.

Anbei auch ein kleines Video meiner Probefahrt:

Seat Leon 5F

Die dritte Alternative ist der Seat Leon in der dritten Modellauflage. Diesen gibt es als Benziner mit bis zu 1.8 Liter Hubraum und 180 PS – was ihn für mich sehr interessant macht. Gegenüber den bereits genannten Fahrzeugen gibt es hier optional auch LED-Scheinwerfer – ein echtes Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu den bisher genannten Alternativen. Die Scheinwerfer werten das ohnehin schon sehr sportlich-schnittige Design weiter auf.

+
hochwertige Verarbeitung kleines Display (5.8″)
ansprechendes Exterieur weniger spektakuläres Interieur als Golf GTI
Optionale LED-Scheinwerfer
angenehme Motorisierung mit sparsamen Verbrauch

Gegenüber dem Golf GTI fällt das deutlich kleinere Display auf – hier hätte es meiner Meinung nach ruhig mehr sein dürfen. Aber andererseits müssen sich die ohnehin schon sehr ähnliche Modelle auch noch in irgendeiner Weise unterscheiden. Das weitere Interieur wirkt weniger auffällig als im Golf, was aber kein großer Kritikpunkt ist. Die Verarbeitung ist hochwertig, wenn auch nicht exakt so hochwertig wie im Golf oder A3, hier ist eine kleine Nuance Unterschied erkennbar – wenn man penibel ist. Die Motorisierung erachte ich als perfekten Kompromiss zwischen einem „vernünftiger Verbrauch“ und „Fahrspaß“ – beides vereint der 1.8er TSI mit 180 PS und 7-Gang DSG gekonnt. Insbesondere in der Ausführung SC in Kombination mit der Progressivlenkung und dem adaptivem Fahrwerk stellt der Leon ein interessantes Fahrzeug dar.

Die große Soundanlage des Leon ähnelt den Pendants des A3 und Golf. Es verfügt über einen vollständigen Equalizer – gegenüber den Soundanlagen des A3 und Golf gibt es hier keine vordefinierten Schalter, wie „Höhen“ und „Bass„. Wer die Höhen und Tiefen des Klangs optimieren möchte, muss sich also zumindest rudimentär mit Tonfrequenzen und -stufen auseinandersetzen. Auch das Entertainment-System des Leon kann über den AUX-/USB-Anschluss auch Videodateien abspielen – vorrausgesetzt das Auto bewegt sich nicht.

Und der Škoda Octavia III?

Die aktuelle Modellpflege des Škoda Octavia habe ich mir natürlich auch angeschaut. Letztendlich ist das Fahrzeug allerdings aus mehreren Gründen ausgeschieden:

  • Kombi-Formfaktor – ich benötige keinen Kombi und auch die Stufenheck-Version ist größer als benötigt
  • eher konservatives Design – der Škoda ist keineswegs unattraktiv, aber auch deutlich unaufälliger als die o.g. Alternativen. Mich spricht das Design des Tschechen weniger an.
  • Anschaffungspreis – der Octavia ist zwar günstiger als der A3 und der Golf, aber in meiner Konfiguration ca. 2000 € teurer als der Leon

Einer meiner Arbeitskollegen fasste meine Kritikpunkte schmunzelnd mit „Für das Auto bist Du noch 10 Jahre zu jung!“ zusammen – da kann natürlich auch was dran sein. 😀

Und was ist es nun geworden?

Um es kurz zu machen: die Vernunft hat gesiegt. Der Golf GTI war lange Zeit meine absolute Präferenz. Das Fahrzeug vereint ein sehr ansprechendes Design, das sich mit dezenzten sportlichen Akzenten vom herkömmlichen Golf abhebt, mit einer überaus sportlichen Motorisierung. Und genau das kann auch ein Nachteil sein: der GTI hat Power – und zwar soviel, dass ich mich immer wieder dabei ertappt habe, unnötig beschleunigt zu haben. Das mag sicherlich Spaß machen, geht aber auch schnell ins Geld und führt auch leicht zum Punkte-Upgrade in Flensburg. Der konventionelle Golf VII ist aufgrund des maximalen Hubraums von 1.4 Liter (Benziner) ausgeschieden. Hätte es diesen auch mit dem 1.8 Liter-Aggregat des Leons gegeben, wäre der Wolfsburger vermutlich meine erste Wahl gewesen.

Letztendlich habe ich mich für den Seat Leon 5F als SC (Sportcoupé) in der Ausführung FR (Formula Racing) mit 1.8 Liter Hubraum und 180 PS entschieden. Passend zum größten (Nicht-Cupra) Motor habe ich auch das 7-Gang DSG gewählt, welches bei ausgeglichener Fahrweise zu einem kombinierten Verbrauch von knapp 8,5 Liter (realistisch gemessen!) führt. Entgegen meiner ursprünglichen Überlegung, einen Jahreswagen zu erwerben, ist es doch ein Neuwagen geworden. Das Autohaus meiner Wahl hat mir ein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte – der Neuwagen war nur unwesentlich teurer als ein Jahreswagen (der dann auch i.d.R. nicht meiner Wunschkonfiguration entsprochen hätte). Meine Wunschkonfiguration beinhaltet u.a. die folgenden Extras:

  • LeichtmetallräderTitanium“ 7,5J x 18″, 225/40 R18 – die als Winterreifen Verwendung finden werden
  • Schwaltwippen am Lenkrad
  • SEAT Sound System und Navigationssystem mit 3 kostenfreien Kartenupdates (Mapcare)
  • Ultraschall-Einparkhilfe, vorne und hinten mit optischer Einparkhilfe
  • Voll-LED-Scheinwerfer
  • Comfort-Paket II (Regensensor, automatisch abblender Rückspiegel)
  • Dynamic-Paket (adaptive Fahrwerksregelung DCC und Progressivlenkung)
  • Fahrassistenz-Pakete I und II (Fernlichtassistent, Spurhalteassistent, automatische Distanzregelung ACC, Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion)
  • Winter-Paket (beheizbare Vordersitze und Scheibenwaschdüsen, Scheinwerfer-Reinigungsanlage)

Aufgrund der hohen Nachfrage nach dem spanischen Löwen und insbesondere dem wegweisenden DSG betrug die Fertigungs-/Lieferzeit 4 Monate. Letzten Monat war es soweit und das Auto konnte abgeholt werden. In den letzten Wochen wurde die Vorfreude auf das neue Auto immer größer. Das lag auch daran, dass ich seit Bestellung des Seat gleich zwei Mal vom ADAC abgeschleppt wurde – ein Wink mit dem Zaunpfahl? Ein Schelm, wer böses dabei denkt. 🙂

Platin P66 R19 + Pirelli P Zero 225/35

Platin P66 R19 + Pirelli P Zero 225/35

Gegenüber meiner ursprünglichen Planung, die 18 Zoll-Bereifung von Seat für den Sommer zu verwenden, habe ich dem Leon noch ein kleines Upgrade verpasst und mich für die folgende Sommerbereifung entschieden:

Die auch sehr schicken 18 Zoll-Felgen, mit denen das Fahrzeug ausgeliefert wurde, werden dann als Winterfelgen ihre Verwendung finden.

Nach einem Monat kann ich immernoch mit voller Überzeugung behaupten, die richtige Kaufentscheidung getroffen zu haben. Der Leon weiß mit seinem schnittigen Design und den sportlichen Attributen durchaus zu überzeugen, abgerundet wird das Ganze mit einem humanen Verbrauch trotz sportlicher Fahrweise. Das Interieur ist VW-typisch schlicht gehalten, was mir sehr gefällt – zusätzliche Chrom-Applikationen verleihen dem sportlichen Spanier edle Attribute. Das Preis-/Leistungsverhältnis des Leon ist ein absolutes Kaufargument – so viel Auto und Fahrspaß gibt es bei den genannten Alternativen nicht fürs Geld. Das ist vermutlich auch der Grund für die hohe Nachfrage des Fahrzeugs. 🙂

Anbei natürlich noch einige Bilder und ein Video meines ganz individuellen Leons:

  • Veröffentlicht in: Auto

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Zum Thema Motor kann ich nur soviel sagen:
    Hubraum ist heute nicht mehr alles, die 1.4l Motoren von VW mit Turbo und Kompressor gehen ordentlich, drehen munter bis fast 7000U/min.
    Ich habe einen Ibiza Cupra der aus 1.4l ebenfalls 180 PS holt und glaube kaum dass da ein Unterschied zu 0.4l mehr zu spüren ist.

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