Kurztipp: Festplatten-Standby mit systemd konfigurieren

Festplatten lassen sich automatisch mit hdparm in den Ruhezustand versetzen. Während sich der entsprechende Befehl (hdparm -B intervall device) früher einfach in die Datei /etc/rc.local, die bei sysvinit-basierenden Linux-Distributionen nach erfolgtem Boot ausgeführt wurde, geschrieben werden konnte, sieht das bei systemd-basierenden Pinguinen anders aus. Hier empfiehlt sich die Erstellung eines Services.

Es muss zuerst ein systemweiter Dienst erstellt und anschließend aktiviert und gestartet werden:

# vi /usr/lib/systemd/system/sda-spindown.service
[Unit]
Description=Set HDD spindown

[Service]
Type=oneshot
ExecStart=/sbin/hdparm -B 241 /dev/sdb
RemainAfterExit=yes

[Install]
WantedBy=multi-user.target

ESC ZZ
# systemctl daemon-reload
# systemctl enable sda-spindown.service
# systemctl start sda-spindown.service

Das erfolgreiche Übernehmen der Werte lässt sich ebenfalls über die Dienstverwaltung überprüfen:

# systemctl status sda-spindown.service
sda-spindown.service - Fix excessive HDD parking frequency
   Loaded: loaded (/usr/lib/systemd/system/sdd-spindown.service; enabled)
   Active: active (exited) since Sa 2014-10-11 14:27:16 CEST; 3min 32s ago
   Process: 4336 ExecStart=/sbin/hdparm -B 241 /dev/sda (code=exited, status=0/SUCCESS)
...

Vielen Dank an dieser Stelle an den folgenden Blog, der mir den entsprechen Tipp gab: [klick mich!]

Eine weitere, vermutlich schönere Möglichkeit, ist die Erstellung einer udev-Regel: [klick mich!]

🙂

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