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Kurztipp: Windows-Installation entschlacken

Nach einigen Monaten oder Jahren sammeln sich viele Daten auf einem Windows-System an und irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem mit altbekannten Vorgehensweisen kein weiterer Speicher mehr freigegeben werden kann. Genau an diesem Punkt befand ich mich neulich auf einem 5 Jahre alten System – hier halfen die folgenden Schritte nicht mehr weiter:

  • Ausführen der Datenträgerbereinigung
  • Manuelles Aufräumen der temporären Ordner
  • Verschieben der Auslagerungsdatei
  • Deaktivieren des Ruhezustands

Eine weitere Möglichkeit ist es, den Ordner %WINDIR%winsxs aufzuräumen. Hierfür existiert das Programm dism – ein manuelles Löschen von Dateien sollte keineswegs durchgeführt werden. Der Ordner enthält ältere DLL-Dateien und andere Komponenten. Der folgende Befehl entfernt überflüssige Dateien und Service Pack-Wiederherstellungsdaten:

dism /online /cleanup-image /spsuperseded /hidesp

In meinem Fall brachte das aber nicht sonderlich viel Veränderung, da ich vorab bereits durch die Datenträgerbereinigung Service Pack-Dateien entfernt habe.

Unterhalb des Windows-Ordners existiert ein Unterordner Installer (%WINDIR%Installer), in welchem Windows Update-Pakete sammelt. Nach einiger Zeit wächst dieser Ordner ebenfalls auf eine beachtliche Größe an – in meinem Fall fast 20 GB. Auch wenn Microsoft die Entfernung dieser Dateien nicht empfiehlt, können sie in der Regel verschoben oder gelöscht werden. Hierbei sollte aber darauf geachtet werden, eine Kopie des ursprünglichen Ordners bereitzustellen – falls etwas schiefgehen sollte. 🙂

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